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Warum ein Schleier bei der Braut niemals fehlen sollte?

Was macht eine hübsche Braut aus? Ein Brautkleid, das ihr wundervoll steht, eine bezaubernde Brautfrisur, ein mit Liebe gestaltetes Make up, fehlt noch was? Ja, der Schleier! Denn der Schleier macht die Braut erst umwerfend. Er gilt nicht nur als effektvolles Accessoire zum Brautkleid, er ist es, der der Braut das perfekte Aussehen verleiht.

Der Schleier – Ein Accessoire, welches seine Wirkung nie verfehlt

Wer bereits selbst ein Brautkleid gekauft hat, der konnte diese Erfahrung bestimmt machen … Man war sich bei der Anprobe von mehreren Brautkleidern nicht mehr 100 %-ig sicher, auf welches Kleid die Entscheidung fällt. Kommt aber der Schleier mit ins Spiel, fällt die Entscheidung leichter, er gibt den Anstoß für den Kauf. Warum ist das so? Denn erst anhand des Brautschleiers fühlt sich die künftige Braut vollkommen.

Der Schleier – Ein Accessoire mit tieferer Bedeutung

Den Brautschleier gibt es viel länger als das Brautkleid. Früher galt der Schleier als Zeichen für die Unschuld. Er hatte die Aufgabe, das Gesicht der Braut vor neugierigen Blicken zu schützen. Auch vor den Blicken des Bräutigams. Ihm war es nur gestattet, den Schleier vor dem Altar leicht zu heben, damit er sich vergewissern konnte, dass er auch die richtige Braut ehelicht. Erst um Mitternacht wurde der Brautschleier dann gelüftet und abgenommen. Ab diesem Moment galt die Braut nicht mehr als Braut, sondern als Ehefrau. Darum hat der Schleiertanz bei gewissen Kulturen noch eine sehr wichtige Bedeutung.

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Der Schleier von heute gilt als facettenreich

Es gibt unzählige verschiedene Varianten und somit ist der Geschmack einer jeden Braut gut bedient. Ob ein langer Schleier, der bis zum Boden reicht oder ein mittellanger, der effektvoll mit der Frisur verbunden ist  –  die Braut hat die Wahl. Bei der Farbe des Brautschleiers darf auch gewählt werden, sollte er klassisch weiß sein oder darf er in einen dezenten Cremeton eintauchen? Auch wie aufwändig verziert er sein darf, liegt im Ermessen der Braut. Dürfen funkelnde Kristalle und Pailletten am Schleier sein oder sollte er sich anhand seiner breiten Borte aus Satin auszeichnen? Hierbei sind den Wünschen der Bräute keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass der Brautschleier zum jeweiligen Look passt und mit der Gesichtsform der Braut stimmig ist.

 

Die kurzen Schleier –  Genannt Blusher oder Birdcage

Der Blusher wird vor dem Gesicht getragen. Er hat Schulterlänge, kann aber auch kürzer gehalten sein und er hat etwas Romantisches, etwas Verspieltes an sich. Nach dem Ringtausch wird dieser Schleier nach hinten geschlagen. Ein Blusher bringt das schmale Brautkleid wundervoll zur Geltung. Auch der Birdcage Schleier darf sich zu den kurzen Schleiern zählen. Er reicht nur bis zum Kinn und wird ebenso nach der Trauung nach hinten geschlagen.

 

Die mittellangen Schleier – Auch als Ellenbogen- und Fingerspitzen-Schleier bekannt

Der jeweilige Name des Schleiers gibt Auskunft über seine Länge. Die Ellenbogen- und Fingerspitzen-Schleier werden gerne gewählt, weil sie individuell einsetzbar sind, egal für welchen Stil des Hochzeitskleides sich die Braut entschieden hat. Darum gelten sie meist als 1. Wahl.

 

Der lange Schleier

Nun wird es romantisch. Der lange Schleier gilt als besonderes Accessoire und wertet jedes schlichte Brautkleid auf. Zwischen Höhe des Knies und des Fußes findet dieser Schleier sein Ende.

Der Kapellen-Schleier:   Er weist eine Länge von 2 Meter auf und fällt bis auf den Boden. Dadurch ersetzt er die Schleppe am Kleid.

Der Kathedralen Schleier:   Hierbei handelt es sich um den längsten aller Brautschleier. Denn der Kathedralen Schleier misst eine Länge von 3 Meter und begleitet zum Gang des Traualtars. Er muss sehr gut am Kopf der Braut befestigt werden. Dieser Schleier wird meist von den Brautjungfern elegant bei der Trauung auf dem Boden ausgebreitet. Damit er effektvoll zur Geltung kommt.

Egal, für welchen Schleier sich die Braut entscheidet, er wird ihr stehen und den Look perfekt machen, zumal er den richtigen Halt erfährt.

 

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