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Die Buddhistische Trauung

Eine buddhistische Hochzeit ist keine religiöse Feier wie wir sie von evangelischen oder katholischen Hochzeiten kennen, sondern eine Verbindung zwischen Mann und Frau, die man auch als soziale Verbindung bezeichnen kann. Der Glaube an Gott ist beim Buddhismus, im Vergleich zum Christentum, nicht vorhanden und es geht nur um den Glauben an eine gemeinschaftliche Bindung.

Die buddhistische Hochzeit besagt, dass beide Ehepartner eine gleichwertige Stellung in der Beziehung eingehen und die Verbundenheit der Ehe vom gegenseitigen Respekt zueinander zollen soll. Die Hochzeit wird damit als Zeichen der gemeinsamen Entwicklung angesehen. Respekt ist der wichtigste Punkt bei einer Eheschließung im Buddhismus, daher sollte das Brautpaar sich ausführlich mit den Regeln des Buddhismus vertraut machen, bevor es sich entschließt, eine Trauung im buddhistischen Stil zu vollziehen.

Eine buddhistische Trauung gilt daher übrigens auch nicht als rechtskräftig! Erst durch die standesamtliche Heirat erhält die Ehe ihre Gültigkeit auch vor dem Gesetz.

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Auf die richtige Kleidung sollte großen Wert gelegt werden!

Während der Mann bei der buddhistischen Trauung im schwarzen oder weißen Anzug nichts verkehrt machen kann, ist für die Frau ein klassisches Seidengewand zu wählen. Dieses Gewand aus reiner Seide wird „Schut tai“ genannt. Ein anderes Kleid zur buddhistischen Trauung zu tragen, würde gegen die Tradition entsprechen.

Ein weiterer „Schmuck“ sind drei weiße Punkte, die auf die Stirn des Brautpaares gemalt werden, da diese Glück in der Ehe bringen sollen.

Die schönen Bräuche einer buddhistischen Trauung

–       Ein klassischer Brauch ist das Schmücken des Brautpaares mit einer weißen Blumengirlande. Dies soll die bösen Geister vom Brautpaar fernhalten und mit der weißen Blumengirlande tritt das Paar vor den Priester, um die Trauung besiegeln zu lassen.

–       Buddhistische Mönche dürfen bei der Eheschließung natürlich nicht fehlen. In der Regel sind 9 Mönche anwesend, da die 9 als Glückszahl gilt. Nach der Trauung durch den Priester bekommt das Brautpaar dann noch den Segen der einzelnen Mönche, bevor diese die Trauung verlassen und es mit der Wassersegnung weitergeht.

–       Jeder Gast darf nun bei der Wassersegnung den einzelnen Brautleuten gesegnetes Wasser über die Hand gießen. Zum einen ist diese Geste der Glückwunsch des jeweiligen Gastes an das Brautpaar, auf der anderen Seite bedeutet dies auch eine rituelle Reinigung

–       Auch der Ort der buddhistischen Trauung sollte mit Bedacht gewählt werden. Da eine Trauung im Buddhismus keine starren Regeln vorgibt, kann man sich für den Ort seiner Wahl entscheiden. Klassisch sind Tempelanlagen oder auch Trauung am Strand.

–       Traditionen besagen, dass die Trauung am frühen Morgen stattfinden sollte, damit das Brautpaar mit seinen Gästen noch den ganzen Tag Zeit zum Feiern hat!

Eine buddhistische Trauung ist also mehr eine spirituelle als religiöse Angelegenheit. Wer sich jedoch den Regeln des Buddhismus unterzieht und darin sein Glück findet, wird mit der buddhistischen Trauung eine Zeremonie ganz nach seinem Geschmack finden!

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