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Die beliebtesten Hochzeitsbräuche

Das geheime Brautkleid, die fliegenden Tauben, das Brautstraußwerfen, über die Schwelle tragen… Kein anderes Fest im Leben kann mit so vielen Bräuchen aufwarten, wie die Hochzeit. Aber warum wird die Braut von ihrem Liebsten über die Schwelle getragen? Weshalb dürfen nach der Trauung weiße Tauben in den Himmel steigen? All diese Fragen werden beantwortet, beliebte Hochzeitsbräuche dürfen auf keinem Fest der Liebe fehlen, denn sie sollen Glück bringen.

Die beliebtesten Hochzeitsbräuche vor dem großen Tag

Der Polterabend und das kaputte Porzellan

Vor der Hochzeit kommen die Wegbegleiter des Brautpaares zusammen, um vorab bereits zu feiern. Es wird Porzellan mitgebracht, dass bei der Feier zerschlagen wird. Die Scherben sollen dem zukünftigen Brautpaar unendlich viel Glück bringen. Das Paar darf anschließend die Scherben gemeinsam auffegen, der Zusammenhalt wird so symbolisiert.

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Das geheime Brautkleid

Der Bräutigam darf das Brautkleid nicht vor der Hochzeit sehen. Der Traum in Weiß bleibt also top secret!

Der Weckruf am Hochzeitsmorgen

Von wegen ausschlafen! Gerade in ländlichen Gebieten ist es Tradition, dass die Braut an ihrem Hochzeitsmorgen mit Geschrei und Schüssen geweckt wird. So sollen böse Geister vertrieben werden und der Tag steht unter einem guten Stern.

 

Die beliebtesten Hochzeitsbräuche am großen Tag

 Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues und einen Glückspfennig im Schuh

Die verschiedenen Accessoires werden mit Sorgfalt ausgesucht. Etwas Altes erinnert an das bisherige Leben, gerne wird dafür ein Schmuckstück von der Brautmutter oder Brautgroßmutter verwendet. Etwas Neues soll für Glück im zukünftigen Eheleben sorgen. Etwas Geliehenes zeigt die Freundschaft und die Geborgenheit auf. Etwas Blaues symbolisiert die Treue, gerne darf das Strumpfband in hellblauer Farbe erstrahlen. Wenn die Braut keine Druckstelle wünscht, dann vergisst sie auf den Glückspfennig im Schuh, der zur finanziellen Absicherung dienen soll.

Weiße Tauben

Sie symbolisieren Liebe und Treue, deshalb lässt sie das Brautpaar nach der Trauung in den Himmel steigen.

 Reis streuen

Nach der Zeremonie wird das Brautpaar mit Reis bestreut, dass sie sich künftig über Kindersegen erfreuen dürfen. Reis steht für Fruchtbarkeit. Als Alternative zum Reis bieten sich zarte Blüten, Seifenblasen, Rosenblütenblätter oder Papierkonfetti in Herzform an.

Das Bettlaken-Herz und die stumpfe Schere

Das junge Ehepaar darf ein großes Herz aus einem Bettlaken schneiden, ist diese Aufgabe erledigt, wird die Braut von ihrem Bräutigam durch das Herz getragen. Dieser Brauch deutet auf das zukünftige Leben hin, Hürden müssen überwunden werden, aber der Mann trägt seine Frau immer auf Händen.

Brautstrauß- und Strumpfbandwerfen

Beim Brautstraußwerfen dürfen sich alle unverheirateten Frauen aufstellen. Die Braut steht mit dem Rücken zu ihnen und wirft ihren Brautstrauß. Die Dame, die den Strauß fängt, wird die nächste Braut sein. Wird das Strumpfband geworfen, stellen sich alle unverheirateten Männer auf und versuchen das Band zu fangen.

Der Hochzeitstanz

Dieser Tanz gilt als der wohl bekannteste Hochzeitsbrauch. Das Hochzeitsparkett wird vom Brautpaar eröffnet und dann geht die Feier richtig los.

Anschneiden der Hochzeitstorte

Das Anschneiden der Hochzeitstorte gilt als weiteres Highlight auf jeder Hochzeit. Laut Tradition ist es so, wer die Oberhand hat, wird zukünftig in der Ehe das Sagen haben. Wer in der Beziehung gerne die „Hosen an hat“, der sollte darauf achten, dass die Hand beim Anschneiden oben ist.

 

Die beliebtesten Hochzeitsbräuche nach dem großen Tag

Über die Schwelle tragen

Am Ende des Hochzeitstages, wenn das Brautpaar nach Hause kommt, sollte der Bräutigam seine Braut über die Schwelle tragen. Dadurch wird sie beschützt vor Geistern und Dämonen.

 Die Morgengabe

Am Morgen nach der Hochzeit überreicht der Mann seiner Frau ein Geschenk. Zu früheren Zeiten galt dieses Geschenk als Absicherung. Heute soll die Morgengabe der Braut eine kleine Freude bereiten.

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